Die “besten” Photos des Jahres
Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder die “World Press Photos” prämiertt. In verschiedenen Kategorien wurden jeweils die 3 besten Einzelbilder bzw. Fotoserien prämiert. Neben Wien sind diese auch in Berlin, Kopenhagen, Toronto, Budapest and Zwolle zu bestaunen. Die Gallerie Westlicht in Wien stellt derzeit einen Großteil der Fotos aus.
Zu sehen sind die rund 170 besten Pressebilder des Jahres 2009, die im Rahmen des weltweit größten und renommiertesten Wettbewerbs für Bildjournalismus ausgezeichnet wurden. Die als Wanderausstellung angelegte Schau macht dieses Jahr Station in bekannten Galerien und Museen weltweit und erreicht rund zwei Millionen Besucher. Sie ist nicht nur eine beeindruckende Leistungsschau des internationalen Fotojournalismus, sondern auch ein einzigartiger Rückblick auf Weltereignisse und Zeitgeschehen des letzten Jahres.
Quelle: Westlicht.at
Mein Eindruck
Hab die Fotos die letzten Jahre immer nur online betrachtet bzw. bestaunt. Und heute, auch nur durch Zufall, mir die Bilder in der Galerie Westlicht angesehen. Ist schon etwas ganz anderes, da man zu jedem Bild / zu jeder Serie auch die nötigen Hintergrundinfos bekommt. Enttäuscht war ich aber trotzdem von der Auswahl der gezeigten Bilder. Bei Bilder Serien wurden nämlich immer nur 3 bis 6 Fotos gezeigt, und manchmal leider auf die besten (subjektiv betrachtet natürlich) verzichtet. Weiterer Kritikpunkt war die teils chaotische Anordnung der Bilder im Raum. Wenn man sich nämlich ein Foto einer bestimmten Kategorie ansieht, würde man schon gerne wissen wie im Vergleich dazu, die anderen Fotos aussehen. Alle drei Platzierungen der jeweiligen Kategorien nebeneinander zu platzieren mag vielleicht etwas langweilig wirken, aber ich denke die Fotos alleine erzeugen Spannung genug.
Die Fotos selbst
Ich war positiv überrascht von der Aussagekraft von so manchem Foto. Man merkt hier sofort, es kommt nicht auf goldenen Schnitt oder ähnliche Regeln an, vielmehr zählt der reine Ausdruck und vor allem die bewegende Geschichte, die so manches Foto erzählt. Sehr nachdenklich gestimmt war ichbeim betrachten der Bilderserie des 1. Platz in der Kategorie Aktuelle Themen. Die Serie Eugene Richards zeigt die Menschen die nach dem Irak Krieg wieder in der Realität angekommen sind. Beeindruckend waren auch die Bilder vom 1 . Preis Reportagen Fotoserien. Wahnsinn welcher Gefahr sich der Fotograf hier ausgesetzt hat und welches Vertrauen die Kriminellen Drogenhändler ihm entgegen gebracht haben.
Auf alle Fälle
sind die Bilder einen Besuch wert. Die Ausstellung läuft noch bis 4.11.2010 täglich 11h bis 19h, Donnerstag sogar bis 21h. Eintritt kostet 6,50 €.
Popularität: 17%
28. Oktober 2010 um 15:43 Uhr
To Organisators/An Organisatoren:
Shame on you to make Money with Pain of others instead of Helping and Sponsoring the Money to fight the Discrimination and for Human Rights in these Regions.
Did the photographers ask the people and the demonstrators in Tehran before shooting the Photos? These people shown are in danger if they are identified by the secret service! … Or does their life not matter?
What are the Criterias in the Category “Hard Facts” for giving the Price? The most terrible and painvoll Photo bekommes the Price?
The main thing you can earn Money with it !?
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Sie sollten sich schämen, mit dem Leid und den Schmerzen anderer Personen Geld zu verdienen anstatt zu helfen. Sie könnten die Einnahmen zur Bekämpfung der Diskriminierung und für Einhaltung der Menschenrechte in diese Regionen verwenden.
Haben die Fotografen die Menschen und die Demonstranten in Teheran vor den Aufnahmen gefragt? Diese gezeigten Personen sind in Gefahr, wenn sie von der Geheimdienst auf den Fotos identifiziert werden! …oder ist ihr Leben egal??
Nach welche Kriterien werden in der Kategorie “Harte Fakten” die Preise verliehen?? je schrecklicher das Photo um so Preisverdächtiger??
Hauptsache man kann damit GELD verdienen!!!?
28. Oktober 2010 um 15:49 Uhr
Jasmin, ich verstehe deine Aufregung nicht. Die Presse dient doch dazu, über solche “Missstände” zu berichten. Ich finde die Fotos tun ihren Teil dazu, auf Probleme aufmerksam zu machen.